<

Materialien zu Kapitel 1

 

Eigenes Leben:

Identitätsfindung heute

 

In einer sich schnell wandelnden Welt der Pluralisierung, Digitalisierung und Globalisierung, um nur einige Megatrends zu nennen, verändern sich auch die Bedingungen, unter denen Jugendliche aufwachsen. Soziologen debattieren darüber, ob es überhaupt noch möglich ist, eine stabile Identität zu entwickeln oder ob der moderne Mensch eher eine Vielzahl von ‚Ichs’ entwickelt, die er je nach Situation in den Vordergrund bzw. Hintergrund seines Handelns stellt.

Im Annäherungsteil des Kapitels stellen wir vielfältige methodische Zugangsmöglichkeiten zur Verfügung: Zunächst bieten wir unterschiedliche Möglichkeiten an, damit sich die Schülerinnen und Schüler im neu zusammengesetzten Kurs kennen lernen können.

Fotografien, Artikel aus Jugendmagazinen und biografische Übungen sollen es ermöglichen, Fragen und erste Thesen zum Jugendlich-Sein heute zu entwickeln. Die Auflösung der Zuordnungsaufgabe „Cool“ finden Sie unter: http://www.dialog-sowi.de/cool-ls.pdf

Im Grundlagenteil machen biografische Portraits aus der neusten Shell-Jugendstudie die Schülerinnen und Schüler vertraut mit den methodischen Zugriffen qualitativer Sozialforschung. Diese werden dann in Beziehung gesetzt zu den quantitativen Ergebnissen der Shellstudie. Die Shell-Studie finden Sie im Internet unter: Shell Jugendstudie

Die soziologische Theorieentwicklung zum Thema Identität wird über repräsentative Textauszüge (Krappmann, Hurrelmann, Keupp, Schulz von Thun) vorgestellt.

Im Internet können Sie viele Texte von Heiner Keupp und Mitarbeiterinnen herunterladen: http://www.ipp-muenchen.de/texte.html

 

Diese Identitätsdebatte kann dann aktuell weitergeführt werden am Beispiel Normierung und Normalität sowie Virtualisierung im Internet.

Zur Positionsbestimmung der Schülerinnen und Schüler dienen kontroverse Materialien, die das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft beleuchten.

Im Aktions-Teil des Kapitels steht das Medium Fotografie im Vordergrund. Unterschiedlich produktive und rezeptive Möglichkeiten werden auch mit dem notwendigen medientheoretischen Hintergrund angeboten.

Wenn Sie sich theoretisch mit dem Medium Fotografie und seinem Einsatz in der qualitativen Sozialforschung beschäftigen wollen, können Sie mit folgenden Links starten:

http://www.fotoundgeschichte.de